Mau Mau Punktewertung - Anleitung

Mau Mau

Tschau Sepp - Neunerln - Pumba - Makao

Mau Mau

Punktewertung

Wertung - Teil I

Auch bei der Punktewertung gibt es natürlich diverse Regelungen, weshalb hier nun nur die gängigsten vorgestellt werden.

Sitzen kleinere Kinder mit am Tisch, empfiehlt sich die einfachste Form der Wertung, sie ist in der Regel auch die erste Wahl, wenn "nur mal so zwischendurch" gespielt wird: Ein "Mau", ein einfacher Sieg, zählt 1 Punkt und ein "Mau-Mau", ein Sieg mit einem Buben als letzter Karte, zählt 2 Punkte. Gesamtsieger ist, wer am Ende die meisten Punkte auf seinem Konto verbuchen konnte.

Eine ebenfalls sehr gängige Form der Punkteabrechnung ist es, die Kartenwerte der übrigen Spieler jeweils zu addieren und dem jeweiligen Spieler als Minuspunkte anzuschreiben. Punkte entsprechen dem Kartenwert, also eine 7 zählt 7 Punkte, eine 8 zählt 8 Punkte usw. die Bilder zählen 10 Punkte, außer den Bauern, diese zählen 20 Punkte und das Ass fällt mit 11 Punkten ins Gewicht. Wurde das Spiel mit "Mau-Mau" beendet, werden die Punkte der Verlierer nach der Zählung verdoppelt. Sieger ist, wer nach der vereinbarten Rundenzahl die wenigsten Punkte auf dem Konto hat. Wurde eine Endpunktzahl vereinbart, z.B. 300 Punkte, dann ist derjenige Sieger, der die wenigsten Punkte auf dem Konto hat, wenn ein Mitspieler die vereinbarte Punktzahl erreicht oder überschreitet.

Wertung - Teil II

Die weiteren Wertungsmöglichkeiten unterscheiden sich hauptsächlich nur noch durch die zugrunde gelegten Punkte für die einzelnen Kartenwerte. So wird z. B. auch häufig die Form gewählt, dass die "Ziffernkarten" (7, 8, 9, 10) pauschal mit 5 Punkten zu Buche schlagen, die Bildkarten (Dame, König) mit 10 Punkten, mit Ausnahme des Buben, der auch hier wieder 20 Punkte zählt und das Ass zählt 11.

In einigen Gegenden werden keine Punkte gezählt. Jeder Spieler erhält vor Spielbeginn z. B. 5 Chips oder Streichhölzer. Beendet ein Spieler mit Mau, müssen ihm alle anderen einen Chip zahlen, bei Mau Mau werden je Spieler 2 Chips gezahlt. Wer keine Chips mehr besitzt, scheidet aus. Gewinner ist der Spieler, der am Ende alle Spielchips sein eigen nennt. Gelegentlich werden diese Chips auch durch Pfennige bzw. Cents ersetzt, was jedoch aufgrund des Glücksspiel-Charakters in Anwesenheit von Kindern vermieden werden sollte.

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