Anleitung: Monopoly Spielregeln

Monopoly

Die Wirtschafts-Simulation

Monopoly

Kaufen - Bauen - Miete

Straßen

Die Kaufpreise der Straßen erhöhen sich von "Los" aus gesehen. Jeweils zwei oder drei Straßen sind mit der gleichen Farbe markiert und bilden eine Gruppe. Um bauen zu können, muss man alle Straßen der gleichen Farbe besitzen.

In der normalen deutschen Monopoly-Ausgabe gibt es folgende Straßen: Badstraße und Turmstraße; Chausseestraße, Elisenstraße und Poststraße; Seestraße, Hafenstraße und Neue Straße; Münchner Straße, Wiener Straße und Berliner Straße; Theaterstraße, Museumstraße und Opernplatz; Lessingstraße, Schillerstraße und Goethestraße; Rathausplatz, Hauptstraße und Bahnhofstraße; Parkstraße und Schlossallee.

Bahnhöfe

Auf dem Monopoly-Spielfeld gibt es vier Bahnhöfe: Südbahnhof, Westbahnhof, Nordbahnhof und Hauptbahnhof. Je mehr Bahnhöfe einem Spieler gehören, desto mehr Miete kann er einziehen, sobald ein Spieler eines dieser Felder betritt. Bahnhöfe können nicht bebaut werden.

Elektrizitätswerk und Wasserwerk

Ganz unscheinbar erscheinen das Elektrizitätswerk und das Wasserwerk. Bei ihnen wird die Miete auf eine ganz besondere Art und Weise berechnet. Denn es kommt die Zahl der Augen ins Spiel, die der Spieler bei dem Wurf erzielt hat, mit dem er auf dem Feld gelandet ist. Von 2 bis 12 ist hier alles möglich. In der in vielen Haushalten noch vorhandenen D-Mark-Variante wird die Augenzahl mit dem Faktor 80 multipliziert, wenn der Spieler nur dieses eine Werk besitzt. Besitzt er beide Werke, beträgt der Faktor 200. In der Euro-Variante liegen die Faktoren entsprechend niedriger, bei 4 und 10.

Häuser Bauen

Monopoly Regeln: Häuser bauen

Sobald man im Besitz aller Straßen einer Farbe ist, ist es attraktiv zu bauen. Denn je mehr Bebauung, desto höher die Miete, die kassiert werden kann, sobald einer der anderen Spieler vorbei kommt. Je teurer die Straße, desto teurer ist es allerdings auch, dort ein Haus zu bauen.

Hotels bauen

Monopoly Regel: Hotels bauen

Bis zu vier Häuser können auf jeder Straße gebaut werden. Beim fünften Haus werden alle Häuser von der Straße entfernt, und es erfolgt eine Umwandlung in ein Hotel.

Die Straßen einer Farbgruppe müssen nach den offiziellen Regeln gleichmäßig bebaut werden. Man kann auch einzelne Häuser bauen, solange der Unterschied zwischen den Straßen bei maximal einem Haus liegt. Eine Bebauung ist nur möglich, wenn auf keiner Straße der Farbgruppe eine Hypothek liegt.

Bauen kann man entweder während des eigenen Zuges oder nach dem Zug eines anderen Spielers, jedoch, bevor der nächste Spieler würfelt.

Miete

Je weiter die Partie Monopoly fortgeschritten ist, desto häufiger kommt es vor, dass man Miete zahlen muss - und zwar immer dann, wenn man mit seiner Spielfigur auf einem Wasserwerk oder Elektrizitätswerk, einem Bahnhof oder einer Straße landet, die einem anderen Mitspieler gehört. Der jeweils zu entrichtende Mietbetrag ist der dazugehörigen Karte zu entnehmen. Er richtet sich außerdem nach der vorhandenen Bebauung oder danach, wie viele Bahnhöfe oder Werke sich bereits im Besitz desselben Spielers befinden. Der Besitzer muss von selbst daran denken, die Miete einzufordern.

Besitzt ein Spieler nicht mehr genügend Bargeld, so kann er Häuser zum halben Preis an die Bank zurück verkaufen und Hypotheken auf seine Grundstücke aufnehmen. Außerdem kann er seinem Gläubiger unbebaute Straßen anbieten.

Hypotheken

Hypotheken sind die letzte Notlösung kurz vor einer Pleite. Sie ermöglichen es einem Spieler, seine Straßen zu behalten, so dass sie keinem anderen Spieler in die Hände fallen. Die Hoffnung dabei ist, wieder zu Geld zu kommen, mit dem man seine Straßen aus der Hypothek auslösen kann. Die Straßen, Bahnhöfe und Werke werden jeweils mit der Hälfte ihres Kaufpreises beliehen; der Hypothekenwert ist auf der Kartenrückseite aufgedruckt. Die Besitzrechtskarte einer Straße, auf die eine Hypothek aufgenommen wurde, wird mit der Rückseite nach oben hingelegt. Auf Straßen, die mit einer Hypothek belastet sind, darf keine Miete erhoben werden.

Bevor auf eine Straße eine Hypothek aufgenommen werden kann, müssen gegebenenfalls auf allen Straßen der Farbgruppe die Häuser und Hotels abgebaut werden. Die Bank kauft sie nur zur Hälfte ihres Wertes zurück.

Wenn die Hypotheken zurückgezahlt werden, werden 10% Zinsen fällig.

Mythos Schlossallee

Die Schlossallee ist die wohl bekannteste - und zugleich teuerste - Straße beim Monopoly. Wer sie besitzt und bebauen kann, gewinnt häufig auch die Partie - wer sie nicht besitzt, fürchtet sie. Ist sie gar mit einem Hotel bebaut, kann es schon einmal vorkommen, dass einen die dortige Miete ruiniert. Obwohl man mit seinem Geld haushalten muss und nicht alle Straßen kaufen kann, zögert man auf der Schlossallee selten.

Selbst in die Musikgeschichte fand sie Schlossallee Eingang, in einer Textzeile des Liedes "Monopoli" von Klaus Lage: "Und die in der Schlossallee verlangen viel zu viel."

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