Rummikub Spielregel

Rummikub

Steinchen-Rommé

Rummikub

Rummikub "Sabra"

"Sabra" - ohne Ablegen

Der Name "Sabra" leitet sich von der Bezeichnung für einen Israeli ab, der im eigenen Land geboren worden ist.

"Sabra" ist eine sehr spannende Variante von Rummikub, die deutlich länger dauern kann als die normale Variante und mitunter ein gewisses Improvisationstalent erfordert, was die Platzierung der vielen Spielsteine auf dem eigenen Brett angeht. Denn bei "Sabra" gibt es keine Möglichkeit zum Ablegen unerwünschter Spielsteine. Dementsprechend sammeln sich mitunter während des Spiels sehr viele Steine an, während bei der klassischen Variante nach jedem Spielzug maximal 14 Steine auf dem Brett verbleiben.

Bei "Sabra" muss ein Spieler entweder einen neuen Stein aufnehmen oder Steine auf dem Spieltisch auslegen. Hat er einen Stein aufgenommen, ist sofort der nächste Spieler an der Reihe, selbst wenn er nun Steine auslegen könnte. Es empfiehlt sich, "Weiter" zu sagen, damit der nächste Spieler bemerkt, dass er dran ist.

Die Regeln zum Auslegen von Sätzen sind bei Sabra deutlich flexibler. Denn man kann nicht nur anlegen, sondern bereits ausgelegte Sätze auch umbauen, sofern die notwendigen Kriterien nach wie vor eingehalten werden. Dieser Vorgang wird als Manipulieren bezeichnet.

Ein einfaches Beispiel fürs Manipulieren

Eine rote Reihe 2-3-4-5 liegt bereits aus, ebenso eine blaue Reihe 2-3-4. Der Spieler, der am Zug ist, besitzt eine schwarze 2 und eine blaue 5. Er kann nun die blaue Reihe mit der 5 verlängern und die Steine mit der 2 aus beiden Reihen entnehmen. Nach wie vor ist die Mindestlänge von drei Spielsteinen erfüllt. Aus den roten, der blauen und der bei ihm auf dem Brett vorhandenen schwarzen Zwei kann er nun eine neue Gruppe bauen.

Die Manipulationen können aber auch viel komplexer sein als in diesem einfachen Beispiel. Am Ende der Manipulation dürfen allerdings nur wieder gültige Reihen auf dem Tisch liegen, ohne dass der Spieler dabei Steine auf sein eigenes Brett zurück nimmt. Spannend wird es durch die Zeitbegrenzung von zwei Minuten für die Manipulation. Die Steine, die nach Ablauf dieser Zeitspanne nicht zu gültigen Gruppen oder Reihen gehören, muss der Spieler, der sich überschätzt hat, auf sein Brett nehmen. Außerdem muss er drei Strafsteine aus der Bank ziehen.

Durch die Manipulationen ändern sich die Möglichkeiten, seine Steine auf den Tisch zu bringen, immer wieder, und oft wird aus einer scheinbar ausweglosen Situation plötzlich ein Sieg. Sind jedoch keine Steine mehr in der Bank und ist dem Spieler, der an der Reihe ist, keine Manipulation und kein Auslegen mehr möglich, endet das Spiel. Gewonnen hat dann, wer die niedrigste Punktzahl hat, wenn man die Stein auf dem Brett zusammen addiert.

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