Wichteln, Schrottwichteln, Julklapp

Wichteln

Julklapp - Schrottwichteln

Wichteln

Spielbeschreibung

Abwechslungsreicher Weihnachtsspaß

Das Wichteln hat in der Vorweihnachtszeit Tradition. Kaum eine Weihnachtsfeier in Schulklassen, im Betrieb oder Verein, die ohne Wichteln auskommt.

Das Grundprinzip des Wichtelns liegt darin, das Schenken innerhalb einer größeren Gruppe zu institutionalisieren. Jeder Teilnehmer gibt ein Geschenk, und jeder Teilnehmer bekommt ein Geschenk. Das hilft ungemein dabei, Gefühle von Neid oder Zurücksetzung einzudämmen.

Schließlich kann in einer großen Gruppe nicht jeder jedem etwas schenken - das würde viel zu sehr ins Geld gehen.

Ursprung des Wichtelns

Die Ursprünge des Wichtelns liegen in Schweden und dem dort verbreiteten Julklapp, das sich doch etwas vom Wichteln, wie wir es kennen, unterscheidet. Auch im familiären Kreis wird eine Kleinigkeit oder auch nur ein kleiner Vers mit Bezug zum Beschenkten in Geschenkpapier gepackt.

Ungeliebte Dinge kann man hier durch anonymes Schenken loswerden, indem man sie jemand anderem vor die Tür legt.

Eine große Rolle spielt die Verpackung, die möglichst umständlich sein soll. Aus dieser Angewohnheit soll sich auch der Brauch, Weihnachtsgeschenke in Geschenkpapier einzuwickeln, entwickelt haben.

Andere Bezeichnungen für das Wichteln

Vor allem für das Schrottwichteln gibt es noch einige andere Bezeichnungen, nämlich Ramschwichteln, Gammelwichteln, Fieswichteln, Ekelwichteln und Horrorwichteln.

In Österreich hat sich für das Wichteln der Name Engerl-Bengerl etabliert.

In den nordischen Ländern sowie in nördlicheren Regionen Deutschlands nennt sich das Wichteln Julklapp, abgeleitet von der Feier der Wintersonnenwende, dem Julfest, das heutzutage im Weihnachtsfest aufgegangen ist.

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